Regelklassen

Die Regelklasse an der Mittelschule ist die „Normal-Klasse“. Sie umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 9 und dabei gilt die Schulpflicht für insgesamt 9 Jahre (Grundschule und Mittelschule).
Die Regelklasse vermittelt Ihrem Kind das grundlegende Wissen und die fachspezifischen Kenntnisse, die der Einzelne für seinen Weg braucht. Ihr Ziel ist es, dass möglichst alle Jugendlichen einen Abschluss erreichen. Denn mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung stehen im durchlässigen bayerischen Bildungssystem viele Anschlussmöglichkeiten offen.
Durch das Klassenlehrerprinzip und eine individuelle Förderung, sowie durch die Unterstützung der Jugendsozialarbeit und der Berufseinstiegsbegleitung gelingt es vielen Schülern den Anforderungen der Schule gerecht zu werden.
In der Regelklasse wird nach dem Lehrplan für die Mittelschule unterrichtet mit dem Ziel „Erfolgreicher Mittelschulabschluss“. Die Schüler der 9. Regelklassen können auf Antrag an der „Besonderen Leistungsfeststellung zum Erwerb des qualifizierenden Mittelschulabschlusses“ (Quali) teilnehmen.
Den erfolgreichen Abschluss der Mittelschule erhält, wer die neunte Klasse der Mittelschule bestanden hat. Dies ist der Fall, wenn das Jahreszeugnis einen Notenschnitt (ohne die Sportnote) von 4,0 oder besser aufweist und nicht mehr als dreimal die Note Fünf enthält (die Note Sechs zählt dabei wie zweimal Fünf).
Der qualifizierende Abschluss der Mittelschule ist eine besondere Leistungsfeststellung, der sich Schülerinnen und Schüler in Jahrgangsstufe 9 zusätzlich unterziehen können. Dabei müssen sie sich am Ende der neunten Klasse in bestimmten Fächern eine besondere Prüfung (schriftlich, praktisch und mündlich) ablegen.
Wer bei der Gesamtbewertung mindestens die Note 3,0 erreicht, erhält das Zeugnis über den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule. Die Teilnahme ist freiwillig.

Die Mittelschule, im Besonderen die Regelklassen, bietet den Schülern eine ausgeprägte Berufsorientierung. Damit machen die Schüler bereits frühzeitig erste Erfahrungen im beruflichen Umfeld und lernen so durch Betriebserkundungen und Betriebspraktika die Anforderungen der Wirtschaft altersgerecht kennen. Die Schüler können sich zielgerichtet auf die Berufswahl vorbereiten und die Chance, den „richtigen“ Beruf zu finden, wird deutlich größer.
Die Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) nach § 48 SGB III sind fester Bestandteil im Konzept der Mittelschule.
Dafür wurden in Zusammenarbeit mit den Mittelschulen, den Staatlichen Schulämtern und den örtlichen Agenturen für Arbeit acht berufsorientierende Module entwickelt:
An der Franz-von-Kohlbrenner Mittelschule bewerben wir uns jeweils mit den 7. Klassen für das
Modul A - Schülerpraxiscenter integrativ:
Die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis ermöglicht den Schülern einen Einblick in ausgewählte Berufsfelder. Dabei werden die Berufswahlkompetenz verbessert, der Überblick über den regionalen Ausbildungsmarkt vertieft und die Anforderungen der Betriebe kennengelernt. Kompetenzanalysen geben den Schülern Rückmeldungen über individuelle Kompetenzen und Fähigkeiten.