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Zeitzeugenvortrag „Flucht und Vertreibung“

Die Zahl derer, die den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen bewusst erlebt haben, wird im­mer kleiner. Umso wertvoller ist es, wenn man von Zeitzeugen Berichte aus jener Zeit be­kommt.

Deshalb kam auf Einladung der beiden M9-Klassen eine ganz besondere Referentin: Die 1928 geborene Ingeborg Maier erzählte den Schülern über eine Stunde lang lebhaft und anschaulich von ihrer Kindheit und Jugend im Sudetenland. Dabei verknüpfte sie die histo­rischen Ereignisse wie die Annexion des Sudetengaus und den Kriegsverlauf mit ihrem persönlichen Erlebnissen. Besonders aufmerksam wurden die Schüler, als die agile 91Jährige über ihre mehrmonatige Zeit als Jugendliche in einem tschechischen Zwangsarbeitslager berichtete und über die darauf folgende dramatische Ausweisung aus der Heimat im Dezember 1945.

Begleitet wurde der Vortrag von Fotos, Dokumenten und Gegenständen, die bei der Flucht aus der alten Heimat gerettet werden konnten und die am Folgetag noch die Runde durch die Klassen machten.

Solch ein interessanter Bericht von Überlebenden einer schlimmen Zeit prägt sich sicher­lich besser ein als jeder Text im Schulbuch!