Bad Adelholzen

Die vielfältige Wasserwelt von Bad Adelholzen

 

Eine Betriebserkundung im Fach AWT

Am 13.11.2018 besuchten wir, die Klassen 8cM und 8a, die Wasserwelt von Bad Adelholzen. Der Bus holte uns um 8:00 Uhr von der Franz-von-Kohlbrenner Mittelschule ab. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir die Adelholzener Wasserwelt.

Im Besucherzentrum erwartete uns Nicole Buck, um uns durch den Betrieb zu führen. Nachdem sie von den Klassensprechern per Handschlag begrüßt wurde, führte sie uns in den Präsentationsraum, wo sie uns eine Power-Point-Präsentation über Bad Adelholzen zeigte. Danach bekamen wir noch einen sehr interessanten Einblick in die Produktion der Firma. Mithilfe der Präsentation erklärte sie uns, dass es die Firma Adelholzener seit 1907 gibt. Der heilige Primus entdeckte 268 n.Chr. die Quelle von Bad Adelholzen. Schon damals wurde das Wasser als Heilwasser verkauft. Aber erst als 1907 die Barmherzigen Schwestern die Quelle kauften, wurde es wieder abgefüllt. Die Quelle gehört bis heute ihnen, aber heute kommt das Wasser für die Firma aus dem Naturschutzgebiet Bergener Moos. Dadurch, dass es durch verschiedene Schichten fließt, wird das Wasser auch gefiltert und durch verschiedene Gesteinsschichten mineralisiert, daher auch der Name Mineralwasser. Das von dort stammende Wasser ist 400-600 Jahre alt. Ein Tropfen braucht ca. 100 Jahre, um durch alle Schichten durch zu laufen. Früher mussten die Nonnen noch per Hand die Flaschen in Holzkanister abfüllen. Heute geht das alles automatisch mit hochmodernen Maschinen und Lagern mit Förderbändern. Wo früher noch Ochsenkarren zum nächsten Bahnhof fuhren, befördern das heute LKWs europaweit überall hin. Die Chefs von Adelholzener Alpenquellen heißen: Stefan Hoechter, Peter Lachmeier und Franz Demmelmaier. Jeder ist für einen anderen Bereich zuständig. Adelholzener hat knapp 520 Mitarbeiter. Sie sind auch in über 20 Ländern vertreten und jedes Land hat sein eigenes Etikett und eigene Getränkenormen. So hat z.B. Arabien Active O2 auch in klein, aber der Betrieb ist auch sogar in Japan bekannt. Nach diesem sehr ausführlichen Vortrag gingen wir zur kleinen Ausstellung nebenan, wo alles noch einmal kurz zusammengefasst war. Danach ging es zur Produktion, wo wir zusehen konnten, wie die Flaschen gesäubert und abgefüllt werden. Durch große Glasfenster ließ sich die gesamte Produktion gut beobachten. Nach diesem Rundgang durften wir verschiedene Getränke aus dem Sortiment verkosten. Es waren sehr viele neue Sorten dabei. Nun besichtigten wir noch die ursprüngliche Quelle auf einem Hügel gleich nebenan. Nach einem kurzen Anstieg sahen wir die Quelle und probierten auch vom Wasser. Dort an dieser Stelle hat alles angefangen! Adelholzener Alpenquellen bietet auch viele verschiedene Arbeitsplätze an, von Industriekauffrau/mann über Lebensmitteltechniker/in und viele andere interessante Berufe.  Nachdem der Bus uns abgeholt hatte, fuhren wir zurück zur Schule und waren um 11:45 Uhr  wieder dort.

Auf jeden Fall ist Bad Adelholzen immer einen Besuch wert.

 

Groll Jana Klasse 8cM