Fair Trade

Wie sieht der Alltag von Kindern in anderen Ländern aus?

 

Dieser Frage begegneten die Klassen 5b und 5cG der Franz-von Kohlbrenner Mittelschule heute auf eine sehr lebendige Art.

Unter Anleitung von Susann Neumann, einer Referentin des „Eine Welt Netzwerk Bayern“, konnten die Schüler spielerisch in die Rolle von anderen Kindern schlüpfen und emotional reinspüren, wie es sich anfühlt von anderen abgehängt zu werden, die unter besseren Bedingungen aufwachsen dürfen.

Durch Steckbriefe, Bilder und Rollenspiele wurden unterschiedlichen Lebenswelten veranschaulicht. „Es ist ungerecht, dass manche keine Zeit zum spielen haben und soviel arbeiten müssen!“, so ein wiederholter Kommentar, der dabei deutlich wurde. Bei der anschließenden Diskussion über Kinderrechte und deren Umsetzung, wurde auch nach Ursachen für diese Ungerechtigkeiten gesucht. Viele Schüler äußerten den Wunsch sich auch gerne aktiv für gerechtere Lebensbedingen anderer Kinder einzusetzen, wie z.B. durch genaues Hinschauen beim Einkaufen und kritisches Konsumverhalten. Neben der emotionalen Betroffenheit stand aber die Freude am aktiven Erleben im Vordergrund des Fair-Trade-Projektes.